Hallo Experten
Bin leider in den Forenbeiträgen für meinen Spezialfall zu keiner Lösung gekommen. Theorie ist eines - wie aber im Spezialfall durchführbar? Deshalb hier meine Frage an ALLE:
PLAN:
SAT-Schüssel soll an Stirnseite des Hauses an Mittelpfette (also weit unter Firsthöhe)
IST-ZUSTAND:
Dachüberstand 1,10m.
Kriterium 2m von Dach entfernt nicht erfüllt und damit Blitzschutzbereich.
=> Also eigentlich nach DIN 16qmm von Antennenmast an HES.
Es wurden beim Bau 3 Leerrohre a 40mm vom Dachgeschoss bis in den Hausanschlussraum gezogen (Ursprünglich für Solaranlage gedacht).
a.) Die Leerrohre verlaufen quasi vom Dachgeschoss - in der Draufsicht von DG oben rechts zum Keller unten links - also diagonal über alle Geschosse.
b.) Wie die Leerrohre genau verlaufen weiss ich nicht (wurden bei den Installationen gegen cash "mithineingelegt").
c.) Elektroleitungen direkt neben den Leerrohren ? siehe b.)
d.) Pläne für Elektroleitungen gibt es nicht (siehe auch wieder b.)
e.) Firma insolvent (Pläne werde ich daher auch nirgends mehr herbekommen (und siehe auch b. wofür es definitiv keine Pläne gibt).
=> Gefühlsmäßig scheiden die Leerrohre für die Verlegung eines Blitzschutzleiters aus, weil
ich nicht weiss ob irgendwelche Elektoleitungen direkt neben den Leerrohren liegen (Mindestabstand) und ich mir eigentlich auch keinen Blitzstrom quer diagonal über sämtliche Stockwerke ins Haus legen möchte.
ALTERNATIVE:
Es wäre mit relativ geringem Aufwand möglich die SAT-Schüssel mit einem extra Staberder zu schützen.
Also direkt von der Schüssel am Giebel runter, über das Regenfallrohr und mit Staberder ab in die Erde!!!
Kein Kabel sondern dann halt einen massiven Blitzableiter. Boden ist ton-lehmartig - selbst nach längerer Trockenheit ist unter der knochenharten Oberfläche der Boden ab 20cm Tiefe feucht - also leitfähig?!
Das Ganze soll aber vom örtlichen Elektriker installiert werden. Der macht zwar auch Solaranlagen und dergleichen und sollte daher auch wissen wie man sowas korrekt erdet, aber deswegen weiss ich immer noch nicht ob dann alles wirklich sicher und richtig ist.
Meine Fragen zielen also darauf ab, dass ich meinem Elektromeister auch ein paar Fragen stellen kann um zu sehen ob er kompetent in Blitzschutz ist oder ich doch lieber ein Spezialunternehmen beauftragen soll (was aber ja letztlich auch keine Garantie ist -ich glaube kaum dass wenn wir mal wegen eines Blitzes alle abfackeln es irgendjemanden gibt der nachschaut ob nicht irgendein Elektriker Mist gebaut hat - und wenn würde mir das auf dem Friedhof auch nicht mehr nützen).
Also nun zu meinen Fragen:
Wenn Alternative mit Staberder möglich:
1.) Muss Staberder mit HES verbunden werden? Dann habe ich aber wieder Problem wie von Staberder zu HES (ist ja genau auf der gegenüberliegenden Seite und ich müsste meterlanges Kabel verlegen und einen seperaten Kellerdurchbruch durchführen)
-> Befürchte ja wegen unterschiedlichen Potentialen (siehe auch Punkt 2 WO Potentialausgleich?)
2.) Wo Potentialausgleich (Multischaalter, Kabel, etc) anschliessen???
-> Hängt dann wohl auch von Punkt 1.) ab.
-> Staberder mit HES verbunden -> POT-Ausgleich an Antennenmast wegen Schleife.
-> Staberder nicht mit HES verbunden -> POT-Ausgleich über
besagte Leerrohre an HES
-> zieh ich mir im letzteren Fall dann nicht wieder einen anteiligen Blitzstrom ins Haus. Wie sieht das bei Einschlag direkt oder in der Nähe mit den Potentialen aus...
Fragen über Fragen...
Bin für jede Antwort dankbar!!!
SAT - Blitzschutz Spezial
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Re: SAT - Blitzschutz Spezial
Das lässt dich alles ganz einfach und super schnell beantworten .....
Egal wie aufwendig oder unmöglich, es gibt nur einen Weg das durchzuführen (es gibt also keinen "Spezialfall" und ein "eigentlich" gibt es auch nicht) .....
Antennenmast mit massiv 1x16mm² NYY-Kabel DIREKT an die HES verbinden ..... und dann PA über den Antennenmast abnehmen wo auch das Blitzschutzkabel aufgelegt ist.
Wenn der Multischalter im Keller bzw. einfach nicht direkt nähe vom Antennenmast installiert wird dann muss ein mastnaher PA (für die Kabel vom LNB/der UKW oder anderen Antennen kommend) durchgeführt werden und noch einmal direkt am Multischalter.
Das wird auch alles unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich erklärt.
P.S. ein Regenfallrohr (Regenrinne) darf auch für eine Verbindung nicht genutzt werden, genau so wenig wie Gas- oder Wasserrohre.
P.P.S. ein Blitzeinschlag "in der Nähe" hat mit der Erdung in dem Sinne nichts zu tun und dafür ist auch keine Vorschrift da die aussagt das man sich dahingehend absichern muss. Das nennt sich dann "statische Überspannung" und wie man dies absichern kann finden sie in zahlreichen Beiträgen hier im Forum (KLICK)
Egal wie aufwendig oder unmöglich, es gibt nur einen Weg das durchzuführen (es gibt also keinen "Spezialfall" und ein "eigentlich" gibt es auch nicht) .....
Antennenmast mit massiv 1x16mm² NYY-Kabel DIREKT an die HES verbinden ..... und dann PA über den Antennenmast abnehmen wo auch das Blitzschutzkabel aufgelegt ist.
Wenn der Multischalter im Keller bzw. einfach nicht direkt nähe vom Antennenmast installiert wird dann muss ein mastnaher PA (für die Kabel vom LNB/der UKW oder anderen Antennen kommend) durchgeführt werden und noch einmal direkt am Multischalter.
Das wird auch alles unter Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich erklärt.
P.S. ein Regenfallrohr (Regenrinne) darf auch für eine Verbindung nicht genutzt werden, genau so wenig wie Gas- oder Wasserrohre.
P.P.S. ein Blitzeinschlag "in der Nähe" hat mit der Erdung in dem Sinne nichts zu tun und dafür ist auch keine Vorschrift da die aussagt das man sich dahingehend absichern muss. Das nennt sich dann "statische Überspannung" und wie man dies absichern kann finden sie in zahlreichen Beiträgen hier im Forum (KLICK)
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Wichtiger Hinweis: Zuständigkeiten verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) und Blitzschutzfachkräfte
Informieren Sie sich dort über Folgen und Auswirkungen von Eigenleistung und lassen Sie selbst durchgeführte Installationen von entsprechender Stelle prüfen und abnehmen. Dafür sind VOR ORT spezielle und qualifizierte Blitzschutz-Fachkräfte notwendig, Ferndiagnosen für Blitzschutz/Erdung können hier NICHT durchgeführt werden ("wie kann ICH das machen ..." oder ähnlich bringt da nichts).
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100% beantwortet werden können nur Anfragen die auch alle relevanten Teile beinhalten die man benötigt für eine Antwort (genaue Beschreibungen/ Angabe von Herstellern/Typen für vorhandenes Material etc.). Bitte vermeiden Sie Aussagen wie "habe viel gelesen, aber versteht das nicht ..." ohne Nennung von dem was Sie gelesen haben und was genau unklar war an den Erklärungen die hier gelesen wurden - den nur dann kann man auch darauf eingehen was event. unklar ist/war.
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Re: SAT - Blitzschutz Spezial
Lieber H. Uhde
Bevor ich die Frage gestellt habe, hatte ich mich schon durch so machen Forenbeitrag durchgelesen und natürlich auch IHRE Anleitung "Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich".
Leider für meinen Fall nichts gefunden und deshalb die Frage gestellt.
Komisch dass ich von Ihnen genau die Antwort erhalten habe, wie ich sie eigentlich erwartet habe.
Alles ganz einfach und super schnell beantwortet.
Informationsgehalt der Antwort so ungefähr genau gleich NULL.
Allein schon der Satz: "Egal wie ... unmöglich, es gibt nur einen Weg dies durchzuführen..." entbehrt jeder Logik.
Wenn Sie meine Frage/Ausführungen durchgelesen hätten, würden Sie sehen dass es eben so nicht geht und ich deshalb nach Alternativen suche. Aber Sie schreiben einfach mal schnell hin auch wenn nicht möglich trotzdem so machen - Hallo ???
Auf meine Frage ob es auch mit Staberder funktionieren könnt und mein Bedenken wegen unterschiedlichen Potenzialen wird erst gar nicht eingegangen - wozu auch.
Lassen wir doch mal die Paragrafenreiterei und die Kirche dort wo sie hingehört. Wenn man Sie beauftragen würde eine SAT-Schüssel zu installieren, würden Sie ablehnen weil eben Blitzschutz nicht ganz DIN-konform wäre. Wieviel Prozent würden dass tun? Und wenn alle so konsequent wären wieviel SAT-Anlagen hätten wir den auf deutschen Dächern???
Jetzt mal im Ernst:
HES-Schiene ist im Hausanschlussraum. Dieser lässt sich nicht mehr versetzen - Abriss und Neubau???
Satellitenposition und damit Schüsselposition vorgegeben - vielleich haben Sie ja Kontakte dass man den Satellit in eine andere Position bringen kann um einen DIN-konformen Blitzschutz durchzuführen ???
Einen direkten Weg für den Blitzschutzleiter gibt es nicht - den kann ich auch nicht herzaubern - von Schüssel zu HES geht es halt nun mal diagonal über alle Stockwerke.
Leerrohre oder andere Wege im Haus scheiden aus weil kein Sicherheitsabstand zu anderen Elektroleitungen (...schreiben Sie ja selber in Ihrer Anleitung).
Im Endeffekt geht es nur um etwas mehr Sicherheit im Blitzfall und die Geschichte mit der Kirche im Dorf.
Einen gesetzlichen Blitzschutz für privat genutzte Eigenheime gibt es nicht. Eine DIN ist kein Gesetz. Der Blitz kennt die DIN nicht einmal. Wenn der Blitz in ein Haus einschlagen will und er die Wahl hätte 1,80m oder 2,20 unterhalb der Dachkante; glauben Sie im Ernst der fragt nach der gültigen DIN ??? Totzdem wird eine gewisse feste Grenze festgelegt (klar irgendwas muss man ja auch mal festlegen). Aber hier geht es um Wahrscheinlichkeiten - der Blitz kennt keine feste Grenze und es wird Ihnen keiner eine Garantie geben, dass der Blitz sich an die Blitzschutzbereiche hält - Wahrscheinlichkeiten!!!
Meine einfache Frage (...nachdem der 100%-DIN-Weg aus gegebenen baulichen Umständen nicht durchführbar/unmöglich ist):
#Antennenmast mit festem Blitzschutzleiter direkt ausserhalb des Hauses mit Staberder erden?
#Staberder auf Höhe bzw. Tiefe Fundamentplatte/Fundamenterder und möglichst nahe an Fundament wegen Abstand/Potentialunterschied?
#Potentialausgleich (z.B. Multischalter auf Dachboden nähe Antennenmast)
#Potentialausgleich zwischen Staberder und HES (wäre aber ein Kellerdurchbruch notwendig - bei schwarzer Wanne)
1.) Was passiert bei Direkteinschlag in Antennenmast
2.) Was passiert bei Einschlag in der Nähe (Boden, Baum, etc)
bezüglich Stromführung und elektrischen Potentialen ???
Vielleicht schaut einer der Experten ja doch nochmal herein und weiss eine Antwort.
gruss und DANKE
PS: Ich hatte nicht geschrieben das ich ein Regenfallrohr ALS Leiter benutzen möchte, sondern nur dass man hier eventuell Blitzschutzleiter befestigen könnte...
Bevor ich die Frage gestellt habe, hatte ich mich schon durch so machen Forenbeitrag durchgelesen und natürlich auch IHRE Anleitung "Erdung Satellitenanlage / Antennenmast + Potentialausgleich".
Leider für meinen Fall nichts gefunden und deshalb die Frage gestellt.
Komisch dass ich von Ihnen genau die Antwort erhalten habe, wie ich sie eigentlich erwartet habe.
Alles ganz einfach und super schnell beantwortet.
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Allein schon der Satz: "Egal wie ... unmöglich, es gibt nur einen Weg dies durchzuführen..." entbehrt jeder Logik.
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Jetzt mal im Ernst:
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Im Endeffekt geht es nur um etwas mehr Sicherheit im Blitzfall und die Geschichte mit der Kirche im Dorf.
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#Antennenmast mit festem Blitzschutzleiter direkt ausserhalb des Hauses mit Staberder erden?
#Staberder auf Höhe bzw. Tiefe Fundamentplatte/Fundamenterder und möglichst nahe an Fundament wegen Abstand/Potentialunterschied?
#Potentialausgleich (z.B. Multischalter auf Dachboden nähe Antennenmast)
#Potentialausgleich zwischen Staberder und HES (wäre aber ein Kellerdurchbruch notwendig - bei schwarzer Wanne)
1.) Was passiert bei Direkteinschlag in Antennenmast
2.) Was passiert bei Einschlag in der Nähe (Boden, Baum, etc)
bezüglich Stromführung und elektrischen Potentialen ???
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gruss und DANKE
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Re: SAT - Blitzschutz Spezial
Es bringt nichts hier weiter zu machen und eine Beratung dahingehend zu machen etwas aufbauen zu wollen das nicht geht ("unmöglich ist")...
Es gibt eine Vorschrift wie eine Erdung durchzuführen ist, diese ist einzuhalten oder man kann sie weg lassen da sie ggf. sogar gar nichts bringt/ keine "Funktion" hat.
Einen Führerschein bekommt man dann wenn man alles richtig gemacht hat (mit geringfügigen "Abweichungen" die keine Gefährdung beinhalten), wenn man da macht "was einem möglich war" weil "es nicht anders geht" wird einem der auch nicht überreicht.
Und in folgenden Punkten haben sie recht:
1. installieren wir keine Sat-Anlage ohne einen DIN-konform ausgeführten Blitzschutz (Erdung) ... wie das "andere" machen ist mir egal, ich weiß das es gemacht werden muss und wie es gemacht werden muss, dafür besuche ich auch Seminare für die ich sogar Geld bezahlen muss. "Nicht wissen" ist keine Befreiung für "muss ich dann auch nicht machen" und ein gewerblicher Bauer ist verpflichtet eine Arbeit nach DIN auszuführen, was sie als Privatperson dahingehend machen bleibt ihnen überlassen. Bei einer wohnungsübergreifenden Installation haften sie dann aber im Ernstfall auch für Personenschäden an anderen die durch diese mangelhafte Arbeit ggf. hervorgerufen wurde und bei einem Hausbrand verursacht durch ggf. einen Blitzeinschlag in eine nicht gesicherte Antennenanlage wird die Versicherung natürlich zuerst einmal prüfen wo sie "sparen" kann.... eine nicht DIN-konforme Errichtung die dann noch Schuld an dem Brand ist wäre natürlich ein Hauptgewinn für die Versicherung um Zahlungen abzulehnen
2. kann man nicht DURCH ein Haus hindurch ein Kabel für die Erdung verlegen .... aber "auf dem kürzesten Weg" an der Außenfassade entlang bis zur HES ist immer möglich
Sachen die sie einem Schadenprüfer einer Versicherung niemals sagen sollten:
1. Lassen wir doch mal die Paragrafenreiterei und die Kirche dort wo sie hingehört
2. andere haben auch nicht nach DIN aufgebaut / Wieviel Prozent würden dass tun? Und wenn alle so konsequent wären wieviel SAT-Anlagen hätten wir den auf deutschen Dächern???
3. Im Endeffekt geht es nur um etwas mehr Sicherheit im Blitzfall und die Geschichte mit der Kirche im Dorf
4. Einen gesetzlichen Blitzschutz für privat genutzte Eigenheime gibt es nicht (weil eine "Haus Blitzschutzanlage" mit einer "Erdung" nichts am Hut hat, die Erdung ist eine Vorschrift für Anbauteile wie einen Antennenmast, eine PV-Anlage, einen Stahl-/Edelstahl-Kamin und sogar für Geländer die im nicht Blitz geschützten Bereich installiert werden/wurden))
5. Eine DIN ist kein Gesetz (weil die DIN eine "Vorschrift" ist)
6. Der Blitz kennt die DIN nicht einmal
7. Wenn der Blitz in ein Haus einschlagen will und er die Wahl hätte 1,80m oder 2,20 unterhalb der Dachkante; glauben Sie im Ernst der fragt nach der gültigen DIN
8. Trotzdem wird eine gewisse feste Grenze festgelegt (klar irgendwas muss man ja auch mal festlegen). Aber hier geht es um Wahrscheinlichkeiten - der Blitz kennt keine feste Grenze und es wird Ihnen keiner eine Garantie geben, dass der Blitz sich an die Blitzschutzbereiche hält - Wahrscheinlichkeiten (warum spielt man dann Lotto wenn die Wahrscheinlichkeit so gering ist ?)
9. ...100%-DIN-Weg aus gegebenen baulichen Umständen nicht durchführbar/unmöglich ist (ein Kabel von außen zur HES legen ist IMMER möglich)
Und dazu noch etwas:
Was passieren kann siehe unten.... da steht noch was das man fotografieren konnte !
Es gibt eine Vorschrift wie eine Erdung durchzuführen ist, diese ist einzuhalten oder man kann sie weg lassen da sie ggf. sogar gar nichts bringt/ keine "Funktion" hat.
Einen Führerschein bekommt man dann wenn man alles richtig gemacht hat (mit geringfügigen "Abweichungen" die keine Gefährdung beinhalten), wenn man da macht "was einem möglich war" weil "es nicht anders geht" wird einem der auch nicht überreicht.
Und in folgenden Punkten haben sie recht:
1. installieren wir keine Sat-Anlage ohne einen DIN-konform ausgeführten Blitzschutz (Erdung) ... wie das "andere" machen ist mir egal, ich weiß das es gemacht werden muss und wie es gemacht werden muss, dafür besuche ich auch Seminare für die ich sogar Geld bezahlen muss. "Nicht wissen" ist keine Befreiung für "muss ich dann auch nicht machen" und ein gewerblicher Bauer ist verpflichtet eine Arbeit nach DIN auszuführen, was sie als Privatperson dahingehend machen bleibt ihnen überlassen. Bei einer wohnungsübergreifenden Installation haften sie dann aber im Ernstfall auch für Personenschäden an anderen die durch diese mangelhafte Arbeit ggf. hervorgerufen wurde und bei einem Hausbrand verursacht durch ggf. einen Blitzeinschlag in eine nicht gesicherte Antennenanlage wird die Versicherung natürlich zuerst einmal prüfen wo sie "sparen" kann.... eine nicht DIN-konforme Errichtung die dann noch Schuld an dem Brand ist wäre natürlich ein Hauptgewinn für die Versicherung um Zahlungen abzulehnen
2. kann man nicht DURCH ein Haus hindurch ein Kabel für die Erdung verlegen .... aber "auf dem kürzesten Weg" an der Außenfassade entlang bis zur HES ist immer möglich
Sachen die sie einem Schadenprüfer einer Versicherung niemals sagen sollten:
1. Lassen wir doch mal die Paragrafenreiterei und die Kirche dort wo sie hingehört
2. andere haben auch nicht nach DIN aufgebaut / Wieviel Prozent würden dass tun? Und wenn alle so konsequent wären wieviel SAT-Anlagen hätten wir den auf deutschen Dächern???
3. Im Endeffekt geht es nur um etwas mehr Sicherheit im Blitzfall und die Geschichte mit der Kirche im Dorf
4. Einen gesetzlichen Blitzschutz für privat genutzte Eigenheime gibt es nicht (weil eine "Haus Blitzschutzanlage" mit einer "Erdung" nichts am Hut hat, die Erdung ist eine Vorschrift für Anbauteile wie einen Antennenmast, eine PV-Anlage, einen Stahl-/Edelstahl-Kamin und sogar für Geländer die im nicht Blitz geschützten Bereich installiert werden/wurden))
5. Eine DIN ist kein Gesetz (weil die DIN eine "Vorschrift" ist)
6. Der Blitz kennt die DIN nicht einmal
7. Wenn der Blitz in ein Haus einschlagen will und er die Wahl hätte 1,80m oder 2,20 unterhalb der Dachkante; glauben Sie im Ernst der fragt nach der gültigen DIN
8. Trotzdem wird eine gewisse feste Grenze festgelegt (klar irgendwas muss man ja auch mal festlegen). Aber hier geht es um Wahrscheinlichkeiten - der Blitz kennt keine feste Grenze und es wird Ihnen keiner eine Garantie geben, dass der Blitz sich an die Blitzschutzbereiche hält - Wahrscheinlichkeiten (warum spielt man dann Lotto wenn die Wahrscheinlichkeit so gering ist ?)
9. ...100%-DIN-Weg aus gegebenen baulichen Umständen nicht durchführbar/unmöglich ist (ein Kabel von außen zur HES legen ist IMMER möglich)
Und dazu noch etwas:
Sie können sich sicher sein das ein Blitzkegel berechnet wurde und die DIN genau nach diesen Berechnungen ausgelegt ist (siehe z.B. hier)Wenn der Blitz in ein Haus einschlagen will und er die Wahl hätte 1,80m oder 2,20 unterhalb der Dachkante
Was passieren kann siehe unten.... da steht noch was das man fotografieren konnte !
- Dateianhänge
-
- Ursache für den Brand am Donnerstagabend war vermutlich ein Blitzeinschlag.
Die Kirchturmuhr blieb um kurz nach halb sechs stehen. Erst nach Mitternacht konnte die Feuerwehr die Flammen löschen. Statiker prüften, ob die Kirche einsturzgefährdet ist. Erst danach konnten Brandermittler mit ihren Untersuchungen beginnen.
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Re: SAT - Blitzschutz Spezial
Nach der Zeit dürften sich die Gemüter beruhigt haben. Als Gelegenheitsmitleser, der den Thread erst jetzt entdeckt hat, reiche ich je nach Sichtweise mit Verzögerung blitzschutztechnischen Klartext oder weitere nomkonforme Paragrafenreiterei nach.
Die DIN-Normen sind eine Empfehlung, aber Basis der Anerkannten Regeln der Technik. Ein gewerblicher Auftragnehmer schuldet ein Werk nach den Anerkannten Regeln der Technik, alles andere stellt einen Mangel dar für den man privat- und evtl. auch strafrechtlich haftet.
Wenn das richtig wäre gäbe es keine einzige Blitzschutzanlage. Weil kaum ein Eli und noch weniger Heimwerker den Trennungsabstand berechnen können hat die für Antennensicherheit zuständige DKE Kommision 735 im Dezember 2012 beschlossen, dass Erdleiter künftig nur noch außen verlegt werden sollen.
Es gibt nicht viele Antennenprofis die sich wie Tristan Uhde mit Erdung und Potenzialausgleich auskennen. Man darf ihm glauben und vertrauen.
Es wurde aber alles dargestellt. Wer ist daran schuld wenn sich ein Laie mit einer fachfremden Materie übernimmt?eibaer hat geschrieben:Informationsgehalt der Antwort so ungefähr genau gleich NULL.
Siehe ABB-Merkblatt # 10.eibaer hat geschrieben:Auf meine Frage ob es auch mit Staberder funktionieren könnt und mein Bedenken wegen unterschiedlichen Potenzialen wird erst gar nicht eingegangen - wozu auch.
- Entlastungserder müssen mit dem Schutzpotenzialausgleich verbunden sein,
- Separaterder sind normwidrig.
- Erdung und PA gehören zur Elektroanlage
- Arbeiten an der Elektroanlage sind im Installateurverzeichnis eingetragenen Elektrofachkräften, die Montage einer getrennten Fangstange qualifizierten Blitzschutzfachkräften vorbehalten.
Es gibt schon viel zu viele ungeedete und blitzschutztechnisch bedenkliche Antennenanlagen! Deshalb muss man vor jedem Kollegen den Hut ziehen, der auf normkonforme Erdung besteht und einer derart unverblümten Aufforderungen zur Baugefährdung nicht nachkommt: http://www.dejure.org/gesetze/StGB/319.htmleibaer hat geschrieben: Lassen wir doch mal die Paragrafenreiterei und die Kirche dort wo sie hingehört. Wenn man Sie beauftragen würde eine SAT-Schüssel zu installieren, würden Sie ablehnen weil eben Blitzschutz nicht ganz DIN-konform wäre. Wieviel Prozent würden dass tun? Und wenn alle so konsequent wären wieviel SAT-Anlagen hätten wir den auf deutschen Dächern???
Die DIN-Normen sind eine Empfehlung, aber Basis der Anerkannten Regeln der Technik. Ein gewerblicher Auftragnehmer schuldet ein Werk nach den Anerkannten Regeln der Technik, alles andere stellt einen Mangel dar für den man privat- und evtl. auch strafrechtlich haftet.
Ein solcher Extremfall ist mir in einem halben Jahrhundert als Antennenprofi und Fachplaner zum Glück erspart geblieben.eibaer hat geschrieben:HES-Schiene ist im Hausanschlussraum. Dieser lässt sich nicht mehr versetzen - Abriss und Neubau???

eibaer hat geschrieben:Einen direkten Weg für den Blitzschutzleiter gibt es nicht - den kann ich auch nicht herzaubern - von Schüssel zu HES geht es halt nun mal diagonal über alle Stockwerke.
Wenn das richtig wäre gäbe es keine einzige Blitzschutzanlage. Weil kaum ein Eli und noch weniger Heimwerker den Trennungsabstand berechnen können hat die für Antennensicherheit zuständige DKE Kommision 735 im Dezember 2012 beschlossen, dass Erdleiter künftig nur noch außen verlegt werden sollen.
Hier wird einmal mehr fachkundefrei der weitreichende Oberbegriff Blitzschutz auf eine Blitzschutzanlage kastriert, welche baurechtlich nur für bestimmte Gebäude vorgeschrieben ist. Nach der international harmonisierten IEC 60728-11, also nicht nur nach Ansicht deutscher Paragrafenreiter, ist für alle Dachantennen -mit oder ohne Blitzschutzanlage- ein äußerer Blitzschutz (= Erdung) und ein innerer Blitzschutz (= Potenzialausgleich) auszuführen.eibaer hat geschrieben:Einen gesetzlichen Blitzschutz für privat genutzte Eigenheime gibt es nicht.
Na und? Wozu gibt es druckwasserdichte Erdungsfestpunkte?eibaer hat geschrieben:#Potentialausgleich zwischen Staberder und HES (wäre aber ein Kellerdurchbruch notwendig - bei schwarzer Wanne)
Ob ich als solcher akzeptiert werde?eibaer hat geschrieben:Vielleicht schaut einer der Experten ja doch nochmal herein und weiss eine Antwort

Es gibt nicht viele Antennenprofis die sich wie Tristan Uhde mit Erdung und Potenzialausgleich auskennen. Man darf ihm glauben und vertrauen.
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